Silvester-Party-Rezepte

Silvester-Fondue

Silvester-Fondue

Der Silvester-Klassiker ist Fondue.

Probier zur Abwechslung mal ein Schweizer Chäsfondue.


Für 4 Portionen brauchst du:


40 g Butter
2 EL Mehl
700 ml Milch
2 cl Kirschwasser
300 g geriebenen Emmentaler
300 g geriebenen Gouda
1 Eigelb
2 Platten TK-Blätterteig
Salz, Pfeffer, Muskat

Das Mehl in der geschmolzenen Butter anschwitzen und langsam mit dem Schneebesen die Milch einrühren. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln. Käse zugeben und unter Rühren schmelzen. Mit Salz und Gewürzen und dem Kirschwasser abschmecken. In feuerfeste Förmchen gießen. Blätterteig halbieren und 2 cm größer als der Förmchen-Durchmesser ausrollen. Eigelb mit Wasser verquirlen und auf den Teig streichen. Die Teigplatten mit der Eigelb-Seite auf die Förmchen legen und Rand andrücken. Oberseite mit Eigelb bestreichen und im Ofen bei 180° Umluft etwa 20 Minuten backen. Mit Brot oder Gemüse zum Dippen servieren.

Auch ein Fleischfondue ist zur Silvesterparty lecker. Dabei rechnet man pro Person mit 200 g Fleisch.
Das Fleisch kann in Rinderbrühe gekocht oder in heißem Öl (am besten Fritieröl) fritiert werden.
Dann solltest du allerdings noch einige Dips zum Fleisch servieren.

Sehr schnell angerührt ist die Grüne Fondue Sauce:


1 Becher saure Sahne
1 Becher Schmand
je 1 Bund Schnittlauch und Petersilie
Muskat
2 Esslöffel Meerrettich
Salz, Pfeffer
1 hartgekochtes Ei

Kräuter fein hacken, mit saurer Sahne und Schmand verrühren und mit Salz, Pfeffer, Meerrettich und Muskat abschmecken.
Zum Schluss das fein gewürfelte Ei unterheben.


Nicht für Kinder, aber super-lecker ist die Cocktail-Fondue-Sauce:


150 Gramm Creme fraiche
3 Esslöffel Ketchup
2 Esslöffel Weißwein
1 Esslöffel Weinbrand
1 Teelöffel geriebener Meerrettich
2 Esslöffel gehackte Kräuter nach Vorliebe
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer

Creme fraiche mit Ketchup, Weißwein und Weinbrand verrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Kräuter unterheben.

Silvester-Bowle

Bowle eignet sich immer perfekt als Getränk für eine Silvesterparty. Sie lässt sich gut vorbereiten und vor allem in großen Mengen herstellen. Grundsätzlich kann man für Bowle fast jede Art von Früchten verwenden. Passend für den Winter ist z.B. die folgende Orangenbowle. Das Rezept reicht für etwa zehn Personen, für mehr Personen lassen sich die Zutaten einfach hochrechnen.

Zutaten (10 Personen):
1 kg Orangen
5 Nelken
1 Zimtstange
500 ml Orangenlikör (Cointreau)
500 ml Cognac
2 Flaschen Weißwein
1 Flasche Sekt
nach Belieben Zucker oder Orangensirup

Orangen schälen und kleinschneiden, dabei den Saft auffangen. Zusammen mit Cognac, Nelken und Zimt ca. acht Stunden im Kühlschrank ziehen lassen oder bei entsprechenden Temperaturen einfach nach draußen stellen. Zwei Stunden vor dem Servieren in einer Bowleschüssel oder ersatzweise einem ausreichend großen Topf mit dem Orangenlikör und dem Wein auffüllen und je nach Geschmack mit etwas Zucker oder einem kräftigen Schuss Orangensirup süßen. Anschließend noch einmal kalt stellen. Vor dem Servieren kommt noch der kalte Sekt hinzu und fertig ist die winterliche Orangenbowle. Wenn du eine weniger starke Bowle möchtest, kannst du das Rezept einfach abwandeln, indem du die Menge mit Orangensaft und kohlensäurehaltigem Mineralwasser streckst. Außerdem kannst du die Bowle auch in einer alkoholfreien Variante zubereiten, indem du alle alkoholischen Komponenten komplett durch Mineralwasser und Orangensaft oder nach Belieben auch anderen Saft wie Mango oder Ananas ersetzt.

Silvesterpunsch

Es sind die wahren Klassiker, die das fröhliche Ambiente zum Jahreswechsel ankurbeln. Deshalb darf ein heißer Punsch nicht fehlen, wie ihn Oma für Silvester vorbereitet hätte: 1 Liter Orangensaft wird hierfür mit 3 Nelken, 2 Vanilleschoten, zwei Zimtstangen und einer Orangenschale aufgekocht.100 bis 150 Gramm vom braunen Kandiszucker versüßen den Punsch nicht nur, sondern sorgen zugleich für eine Karamellnote.

Sobald der Orangensaft sich leicht reduziert hat und ein intensiv fruchtiges Aroma hat, wird die Mischung vom Herd genommen und kalt gestellt. Der Clou der Basis ist eine Nacht im Kühlschrank, damit sich die würzigen Aromen entfalten können.

Kurz vor dem Servieren werden 2 Liter Rotwein hinzugegeben und das Ganze erhitzt. Oma zauberte nun die Flasche mit dem Aufgesetzten hervor, um das fruchtig-alkoholische Aroma nochmals zu intensivieren. Alternativ bietet sich ein Viertel Liter Johannisbeerlikör an, der durch die Kraft von einem Achtel des Jamaika-Rums prozentual getoppt wird. Damit das Erheiternde sich nicht verflüchtigt, sollten die Spirituosen selbstverständlich nicht kräftig aufgekocht werden.

Etwas Vorsicht ist geboten: Die Mixtur ist super lecker und verführerisch, hat es aber in sich.

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