Apachen auf dem Kriegspfad

//Apachen auf dem Kriegspfad

„Indianer!“ Laut gellt der Schrei des Wachpostens durch das Fort, als die wilde Apachenhorde angreift. Schon drängen die ersten Rothäute durch das Tor. Die Gesichter wild bemalt, Adlerfedern im Haar und mit lautem Kriegsgeheul stürmen sie die zum Angriff.

So ähnlich könnte das Szenario auch auf dem nächsten Kindergeburtstag aussehen, den du ausrichtest. Hierfür brauchst du zum Thema Indianer Kindergeburtstag passende Ideen.

Im Idealfall findet dein Indianer-Kindergeburtstag draußen statt. Im Wald, auf einer Wiese oder im Garten können sich die Kinder richtig austoben.
Die Kinder sind mit Lederhemd, Indianeramulett und Federschmuck als Häuptling und Krieger verkleidet.

Auf die Verkleidung weist du bereits in der selbstgebastelten Indianer-Geburtstagseinladung hin. Mit Feder und Kriegsbemalung zauberst du aber auch jedes dahergelaufene Greenhorn in einen waschechten Indianer.
Die Geschenke für Häuptling „Brauner Bär“ werden erstmal im großen Tipi zwischengelagert.

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Am besten erkundigst du dich, ob es in deiner Nähe einen Zeltverleih gibt, der auch Indianertipis ausleiht. So ein echtes, großes Tipi ist natürlich auf jedem Geburtstag der Hingucker. Ansonsten muss es eben ein kleines Kinder-Tipi tun.

Büffeljagd und Indianerspiele

Natürlich kannst du mit deinem Stamm auch Traumfänger oder Handtrommeln basteln, aber zwischendurch wollen sich „Brauner Bär“ und sein Volk austoben.

traumfaenger   indianer-trommel
Am besten schickst du sie dazu auf Büffeljagd:
Die Kinder bilden zwei Gruppen. Eine Gruppe erhält Bisonschwänze aus Kreppband oder Stoffbändern, die hinten in den Hosenbund gesteckt werden. Die Jäger versuchen nun mit viel Gebrüll die Bisons zu erlegen, indem sie ihnen die Bänder entreißen. Sind alle Bisons „erlegt“, wird gewechselt.

Während die Krieger noch auf der Jagd sind, baust du alles für das Wettschießen mit Pfeil und Bogen auf. Der Sieger bekommt dann vielleicht ein Tomahawk als Preis und für die anderen gibt es immerhin Indianer-Sticker.

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Wenn noch Zeit ist, kannst du der Meute ihr eigenes Wurfspiel herstellen lassen:
Du brauchst 5 bis 10 Holzpflöcke von jeweils 20 cm Länge.
Die größeren Kinder spitzen nun ein Ende dieser Pflöcke mit einem Schnitzmesser wie einen Bleistift an. Das andere Ende wird etwas abgerundet. Während die großen Kinder schnitzen, suchen die Kleinen nach einigen Weidenruten. Diese lassen sich gut zu einem Ring von etwa 15 cm Durchmesser flechten. Zur Not tut es auch Draht. Diesen solltest du aber noch mit Klebeband umwickeln, damit sich niemand verletzt.
Die Holzpflöcke werden rautenförmig in den Boden gesteckt, ein Pflock in der Mitte. Nun versuchen die Kinder, den Ring aus einer vorher bestimmten Entfernung über die Pflöcke zu werfen. Jeder Treffer ergibt eine zuvor bestimmte Punktzahl.
Damit sind die Kids eine Weile beschäftigt. Schließlich wurde das Spiel schon von echten Indianerkindern gespielt.

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Zeit für dich, den Tisch zu decken mit Indianertischtuch, Indianerservietten, einem kleinen Lagerfeuer zur Deko und Kaktushockern zum Draufsitzen.
Deine selbsterlegten Büffelburger und Präriehuhn-Flügel werden bestimmt allen munden.

 

2015-06-04T07:56:23+00:00 04. Juni 2015|Indianer|

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