Mit für viele überraschend großer krimineller Energie gehst du an die Planung deines Krimidinners für zuhause. Du nimmst die Gestaltung deiner Krimiparty selbst in die Hand. Schon deine Einladung zur Krimiparty kommt spektakulär daher. Bereits beim Einladungstext zum Krimidinner läuft deinen Gästen der Schauer über den Rücken.

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Du verteilst Rollen, nähst, bastelst, kaufst und borgst Kostüme, Waffen und Ermittlungsmaterialen und sogar ein Fingerabdruckset hast du über Schleichwege bekommen.
Das Hauptaugenmerk deiner Planung liegt aber auf dem Mordopfer und den Umständen seines tragischen Ablebens.
Mit fast schon soziopathischer Akribie gehst du die verschiedenen Todesarten durch, im Hinblick auf ihre Praktikabilität im kriminalistischen Partygewühl.

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1. Der Giftmord

Diese Tötungsart lässt sich sehr leicht darstellen. Ein Weinglas, mit Fingerabdrücken übersät, ein Mordopfer mit (Rasier-)Schaum vor dem Mund und eine auffällige Flasche mit „Gift“.
Die Todesursache lässt sich leicht feststellen und mit dem Fingerabdruckset haben deine Gäste schnell die Abdrücke des Mörders sichergestellt. Jetzt müssen nur noch Motiv und Gelegenheit ermittelt werden und der Mörder steht fest.
Allerdings ist für das „Mordopfer“ der Giftmord schwieriger darzustellen. Mit Rasierschaum an den blau geschminkten Lippen sinkt es unter Krämpfen und wüsten Würgelauten zuckend zu Boden – das erfordert schauspielerisches Talent!

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2. Ein Colt für alle Fälle

Sehr beliebt sind auch Morde mit Schusswaffen. Ein lauter Knall und das Opfer fällt wie ein Stein zu Boden. Willst du den Ratespaß auf die Spitze treiben, lässt du das Opfer noch einige kryptische letzte Worte in den Armen seiner nächsten Angehörigen murmeln.
Den blutigen Fleck auf dem weißen Smokinghemd bekommst du mit etwas mit Wasser verdünntem Ketchup gut hin. Und mit Kohlensäure oder einem guten Fleckentferner lässt sich das „Blut“ auch wieder auswaschen, sollte der Smoking nur geborgt sein.
Die Schusswaffe sollte jedoch im Laufe der Krimiparty Spiele gefunden werden, damit die Fahnder Fingerabdrücke sichern und über den Waffenschein den Besitzer und eventuellen Schützen ermitteln können.

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3. Zweckentfremdung eines Seidenschals

Schwierig zu schminken sind Würgemale, hier braucht man schon einige Tipps vom Maskenbildner. Da du selbst hoffentlich nicht regelmäßig welche zu Gesicht bekommst, übst du am besten vorher mit blauer, roter und etwas grauer Farbe. Den Schal, Gürtel oder die Krawatte, die später als Mordwerkzeug identifiziert werden, lässt du am besten in der Nähe des Tatortes auffinden.

4. Mackie Messer und sein Messer…

Schon bei Agatha Christie sehr beliebt waren Messer oder Dolche als Mordwerkzeug.
Allerdings solltest du das Ketchup hier nicht mit Wasser verdünnen, sondern eher etwas andicken, zum Beispiel mit Maismehl, damit es besser am Messer haftet. Und mit blutigen Handabdrücken oder Fußspuren und den in Kunstblut geschriebenen Initialen des Mörders kannst du den Tatort wunderbar inszenieren.

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Eines sollte auf deinem verbrecherischen Partyabend keinesfalls fehlen: Ein Polizeifotograf mit einer guten Digitalkamera. Denn wer solchen Aufwand für ein Dinner mit Freunden betreibt, muss sein Werk auch bildlich festhalten!