Wären Leichen nicht so charmant ruhig, gäbe es fast einen Grund, sich über ihr starres Verhalten zu pikieren. Doch mit ihrer Ausstrahlung umhüllt sie ein morbides Flair, dem wir uns im fixefete.de® Team nicht entziehen können. Wir lieben Krimis und komplizierte Geschichten. Ein gutes Krimidinner packt alle Gäste – bindet sie mit ein und macht jede Menge Spaß. Ob bayrische Morde mit ausgefuchsten Mafiosi interessanter sind? 

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Beim alljährlichen Ganoventreffen auf einer abgeschiedenen Berghütte kommt es zum Eklat zwischen der Patin Elfi Schneckenweck und ihrem Mörder. Sie stürzt am ersten Abend in den Tod. Eine wichtige Zusammenkunft der mächtigsten Hallodri aus Diskretionsgründen sind deshalb nur sie selbst anwesend, keine Entourage und kein Personal. Der Täter kann also nur einer der Anwesenden sein.  

Mitten im Geschehen deines bayerischen Krimidinners stellt sich die Frage: Riecht zumindest das Essen gefahrlos? Zugegeben, ganz so stereotyp muss die Partyküche beim Krimidinner jetzt nicht sein. Vor allem nicht, wenn dich der Anblick von Weißwürsten, Senf, Sauerkraut und Schnitzel eher an Flucht als an Genuss erinnert.  

Zwischen den ganzen deftigen Mahlzeiten und zünftigen Schmankerln geht ihr einem Mord nach: Wer hat die Provinz-Patin Elfi Schneckenweck auf dem Gewissen?  

bayerische Landschaft

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Bis zu sieben Gästen ermitteln jetzt gemeinsam den Mörder und schlüpfen in die Rollen von Sepp Hinterleitner & Co. Sie spionieren, stänkern und kombinieren, was das Zeug hält. Dass für jeden abgebrühten Halunken ein gutes bodenständiges Essen zu jeder Lebenslage gehört, verrät dir ihr Gusto:  

  • Sepp Hinterleitner findet Fleischpflanzerl zum Sterben gut. 
  • Für die Schwammerlsuppe der Freifrau von Fürstenberg würde so manch einer seine Großmutter verkaufen.
  • Vroni Ganslbachs Burger á la Bavaria sind einfach nur mordsmäßig köstlich. 
  • Flo Brettlschneider schwört auf selbst gemachten Eierlikör nach einem Schweinsbraten mit Biersoße. 
  • Tante Helga steht auf Leberknödel und nippt gerne an ihrem sündigen Likörsortiment – einem echten Absacker. 
  • Liesls Zwetschgendatschi vernebeln deinen Blick – eine teuflische Kombination. 
  • Alfons Mooshammer lebt von den guten alten Schnapszeiten. 

Übrigens seid ihr alle heute bei der fiktiven Hotelbesitzerin Liesl Oberammer zu Gast. In ihren vier Wänden wird gekocht, gelacht und gemordet. 

bayerische Spezialitäten

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Jeder hat ein Motiv

Nicht ganz klischeefrei, aber immer mit einem Augenzwinkern geht es an die Lieblingsgerichte der Gäste. Hat Elfi Schneckenweck etwa verbotener Weise an einer Köstlichkeit genascht oder wusste der Mörder von ihrem Faible für echte bayrische Leckereien?  

Servietten bayerische Alpen

Überall wird jetzt geschnüffelt, Fragen gestellt und Verdächtigungen geäußert, bis der wahre Täter gefasst ist. Jeder hat ein Motiv nur einer war es! Während des gemeinsamen Schlemmens fliegen Alibis und Anschuldigungen nur so über den Tisch. Je emotionaler, desto aktiver und improvisierter die Rolle. Mit kriminalistischem Spürsinn wird zwischen Sauerkraut & Semmelknödeln quasi nebenbei ermittelt 

Ja Herrschaftszeiten noch einmal! Dass Vroni gerade „Skandal im Sperrbezirk“ trällert und Sepp mit „Ohne dich schlaf ich heut nicht ein“ kontert, macht die Spurensuche nicht gerade einfacher. Was jetzt noch fehlt ist die Top-Secret-Akte des Mörders – präsentiert auf dem Silbertablett. Dann wären drei extra Weißbier jetzt auch noch drin.  

Charakterfrage

Die Patin hatte überall ihre Connections – nach dem Kodex der Mafiosi eine Verbindung, die weit über den Tod hinaus verbindet.  

Vroni Ganslbachs Steckbrief: Engelsweib oder des Teufels Pferdefuß? Wer weiß das schon so genau! Vroni ist eher vom Hauch eines maskulinen Wesens umgeben. Sie ist informiert und zwar richtig gut. Dennoch lautet ihr oberstes Gebot Diskretion. Schon zu Lebzeiten von Elfi war Vroni Unterhändler für äußerst diffizile Angelegenheiten.  

Als Gastgeber und Verantwortlicher des Mordsbüfetts kommt man in der Vorbereitung etwas ins Schwitzen. Plane einfach nach deinem persönlichen Ehrgeiz und Essenswunsch. Noch bevor die intensive Suche nach dem Täter beginnt, musst du Einladungen verschicken und deine Gäste auf die Rollenspiele vorbereiten, beziehungsweise ihnen ihre ganz persönliche Top-Secret-Akte übermitteln.  

Wer genau war eigentlich das Mordopfer?

bayerische Patin

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Die Patin, mit bürgerlichem Namen Elfi Schneckenweck stammt eigentlich aus München. Mit knallhartem Geschäftssinn und ein wenig Geschick betreibt sie Geldwäsche in großem Stil. Elfi ist ein eines der schwergewichtigen Kaliber, die selbst eine blütenweiße Weste hat. Außerdem ist sie Vorsitzende der bajuwarischen Schutzgelderpresser. Als fünffache Schützenkönigin vollbringt sie schießkünstlerische Meisterleistungen. In Verbrecherkreisen kennt man Elfi als „Mutter der Kompanie“, eine beliebte und traditionsbewusste Frau, die allen mit Rat und Tat zur Seite steht. Kritik mag sie nicht und lebt als eiserne Junggesellin in ihrer Landhausvilla. Trotzdem, die Patin zieht eine ordentliche Maß jedem Luxustropfen vor! Prost. Auf unsere Elfi!