Spanien kulinarisch

Coca – Snack für die spanische Party

Coca – Snack für die spanische Party

Das Wichtigste vorweg: Obwohl die Leckerei dem italienischen Dauerbrenner aus dem Steinofen ähnelt, legen Spanier auf eines wert: Die Coca ist ein urtypisches Gericht aus Spanien und keinesfalls eine Pizza-Variante. Eigentlich logisch, denn auch der Flammkuchen ist eine eigenständige Dimension der Gaumenfreuden.

Wie sieht also eine Coca aus?



Löse Trockenhefe in 50ml warmem Wasser mit einer Spur Zucker auf. Orientiere dich dabei an den Packungsangaben, wie viel du für 250g Mehl benötigst. Tendenziell nimmst du etwas weniger Hefe, als angegeben wird. Aus dem Teig wird ein dünner, knuspriger Boden entstehen, der nicht enorm aufgehen sollte. Die angesetzte Hefe wird in einer Schüssel mit dem Mehl und 5 EL Olivenöl vermengt. Nun wird das ganze geknetet sowie warmes Wasser hinzugefügt, bis ein glatter Teig entsteht. Dieser sollte nicht zu feucht sein und circa 30 bis 40 Minuten gehen.

Nun ist etwas Phantasie gefragt. Für den Belag bereitest du rund 250g Gemüse in feinen Streifen vor. Hierfür empfehlen sich beispielsweise rote Paprika, rote Zwiebeln, Zucchini, Auberginen und Spinat. Jedes Gemüse wird einzeln und kurz in Olivenöl angebraten, damit der jeweils typische Geschmack der Komponenten erhalten bleibt. Den Teig rollst du als runde Fladen oder im Gesamten fürs Blech aus. Das Gemüse wird darauf verteilt sowie etwas Salz, Pfeffer und fein gehackter Knoblauch hinzugefügt. Bei starker Hitze (220-240 Grad) wird die Coca auf der unteren Schiene ohne Umluft gebacken. So wird der Boden kross und bleibt das Gemüse saftig.

Als begleitende Tapas kannst du einen herzhaften Hartkäse und Chorizo, also spanische Wurst, servieren.

Paella Valencia

Paella Valencia

Mit Spanien und spanischem Essen verbinden wir vor allem eines: die Paella!
Traditionell ist dieses Reisgericht das Nationalgericht der Region Valencia, wird aber mittlerweile in ganz Spanien mit unterschiedlichen Variationen zubereitet.
Zu den Grundzutaten gehören aber immer Reis, Fleisch vom Huhn, Schwein oder Kaninchen und Safran, für die gelbe Farbe.

Als Zutaten empfehlen wir: Olivenöl - evtl. Meeresfrüchte - gehacktes Fleisch - 5 bis 6 Knoblauchzehen - 1 Fleischtomate - 2 gelbe Paprika - Hand voll grüne Bohnen - Safran - Paprikapulver - Reis - evtl. Brühe - Zirtonensaft


In Spanien benutzt man für die Paella eine spezielle, sehr flache Pfanne, die Paellera, du kannst aber auch einen flachen Wok verwenden.
Zunächst wird reichlich Olivenöl in der Pfanne erhitzt. Wenn du auch Meeresfrüchte in deiner Paella haben möchtest, werden diese als erstes angebraten und wieder herausgenommen. Jetzt wird das in mundgerechte Stücke gehackte Fleisch etwa 10 Minuten gebraten, bevor du etwa 5 bis 6 ganze, ungeschälte Knoblauchzehen hinzufügst. Eine große Fleischtomate wird nun auf der Gemüsereibe über das Fleisch gerieben. Anschließend fügst du zwei in Streifen geschnittene gelbe Paprika und ein paar Hand voll grüne Bohnen hinzu. In Spanien gibt man häufig auch die sogenannten "Garrofon", große, flache weiße Bohnen hinzu. Fleisch und Gemüse werden nun weitere 10 Minuten geschmort und abschließend mit Safran und Paprikapulver gewürzt. Jetzt kommt soviel Reis hinzu, dass er Fleisch und Gemüse ungefähr zwei Finger hoch bedeckt.
Reis, Fleisch und Gemüse werden mit Wasser oder Brühe übergossen. Für etwa 1 kg Reis benötigst du ungefähr 2 Liter Wasser oder Brühe.
Die Paella darf ab jetzt nicht mehr umgerührt werden, weshalb du die Hitze reduzieren solltest. Sie muss nun so lange köcheln, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen hat. Es darf keinesfalls Flüssigkeit nachgegossen werden! Ist die Paella fertig, lässt du sie unter einem Küchentuch noch einige Minuten ziehen, bevor du sie mit Zitronensaft beträufelt servierst.

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