Die Steinzeit ist nicht erst seit Fred Feuerstein wieder in, auch dank Ice Age finden Kids die Urzeit spannend. Damit du mit dem Nachwuchs – wie in der Steinzeit – feiern kannst, bedarf es aber einiger Vorbereitung.

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Steinige Postwurfsendung

Schon für eine steinzeitliche Einladung solltest du dir einige Gedanken über geeignete Materialien machen. Wenn Wilma Feuerstein zur Dinnerparty lud, hat sie die Einladung nicht auf Papier verschickt, sondern in Stein gemeißelt.
Daher suchst du mit den Kids flache Steine, auf die du mit schwarzem Edding den Einladungstext schreibst. Das sieht sehr authentisch aus, lässt sich aber schwerer verschicken, da du die Steine als Päckchen versenden musst. Natürlich kannst du sie auch selbst verteilen, nur solltest du sie dem Adressaten nicht unbedingt hinterherwerfen.

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Hühnerknochen mit Holzkohlen-Tattoo

Nachdem die Einladung zur Steinzeitparty nun als Postwurfsendung zugestellt wurde, machst du dir Gedanken über die Kostümierung.
Plastikperlen und bunte Gummiringe gab es nicht, man schnitzte seinen Schmuck aus Tierknochen oder Speckstein. Da trifft es sich gut, dass ihr gerne Hühnchen und Kotelett esst. Die Knochen werden in Zukunft nicht mehr im Biomüll entsorgt, sondern gesammelt, in heißem Wasser gekocht und mit einem Drahtschwamm von allen fleischlichen Resten gesäubert.
In der Sonne getrocknet und gebleicht, geben sie einen herrlichen Haarschmuck ab. Die Haare machst du mit Gel oder Haarwachs strubbelig, dann lassen sich die Knochen hineinflechten.
Oder du verbindest die Knochen mit einem Lederband zu einer stilechten Halskette, auf die Betty Geröllheimer bestimmt neidisch wäre.
Wollt ihr euch schminken, besorgst du am besten Kinderschminke in Erdtönen, wie Ocker oder Rotbraun oder schwarze und weiße Farben. Diese Farbtöne konnten auch Steinzeitmenschen schon aus der Natur herstellen.
Von Holzkohle lässt du besser die Finger. Sie färbt zwar sehr gut, die Farbpigmente bleiben aber wochenlang in den Hautporen!

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Mit Pfeil und Bogen auf Würstchen-Jagd

Natürlich wollen kleine Steinzeitjäger beschäftigt werden, während Vater das Mammut jagt und Mutter nach dem Feuer guckt.
Wettschießen mit Pfeil und Bogen bietet sich an oder Armbänder aus Knochen, Federn und kleinen Steinen basteln.
Im Bastelladen findet man hin und wieder auch Speckstein-Sets. Speckstein ist leicht zu bearbeiten und mit Schleifpapier, einem Lederband und einem kleinen Bohrer können die Kids schöne Schmucksteine und mit etwas Geschick auch kleine Figuren oder Formen zurecht schleifen.
Oder du versteckst im Sandkasten kleine Dino-Figuren und lässt die Kids danach buddeln.

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Essen wie bei Fred und Wilma

Für das steinzeitliche Essen brauchst du ein Lagerfeuer. Dafür erkundigst du dich am besten bei deiner Gemeinde, welche Grillstelle einen Spielplatz in der Nähe hat und am gewünschten Termin frei ist. Feuerholz besorgst du am besten schon vorher in ausreichender Menge und auch angespitzte Stöcke für Würstchen und Stockbrot hast du bereits geschnitzt.
Besonders eindrucksvoll als Feuerstelle ist auch der Waschmaschinengrill. Das ist eine fetzige Idee, die nicht nur Kinder begeistert.
Würstchen vom Lagerfeuer passen geschmacklich gut zur Steinzeit.

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Stockbrot gab es damals zwar noch nicht, aber es schmeckt. Alternativ kannst du den Brotteig auch zu dünnen Fladen ausrollen und diese auf heißen Steinen neben der Glut ausbacken.

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Offenes Feuer und Kinder sind immer eine etwas risikoreiche Kombination, daher ein kleiner Tipp:
Feuerlöscher oder Eimer mit Wasser oder Sand in der Nähe bereithalten und in den Picknickkorb Brandsalbe und sterile Pflaster für kleinere Brandblasen oder auch eventuelle Schnittwunden packen! Brandblasen solltest du übrigens keinesfalls aufstechen!
Mit genügend Schminke, Würstchen und ein paar unterhaltsamen Spielideen wird deine Steinzeit-Fete DER Knaller!